Technologie entwickelt sich rasant weiter. Kam Anfang der 1990er Jahre durch die Internetleitung über das Modem überwiegend Text und ab und an ein pixeliges Bild, so ist heute sogar Videoschnitt über die Cloud möglich. Software as a Service (SaaS) macht es möglich. Der Ansatz ist keinesfalls neu: So bietet Google mit “Stadia” eine Art Spielekonsole in der Cloud an! Browser basierte Spiele selbst in 3D sind auch seit einiger Zeit kein Problem mehr.

Vor ein paar Tagen kontaktierte uns Paul Ruscior, CEO und Co-Founder der Cloud basierten Videoschnitt-Lösung flixier.com aus Rumänien per E-Mail. Ich fragte, was flixier sei und er bot an, das ganze per Videoanruf einmal vorzuführen. Etwa eine Stunde sprachen wir und Paul zeigte, was flixier zu bieten hat.

Einen ersten Blick auf flixier gibt es im Video:

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Wie wird sich flixier.com weiterentwickeln?

Ich holte mir noch einige Rückmeldungen von Paul um zu klären, welche Funktionen kommen werden und was möglich ist: Möglich ist grundsätzlich fast alles und derzeit überlegt das Team, ob es einen komplexeren Ansatz verfolgen soll, oder ob man bei einer einfachen Variante mit einem Fokus auf einfache Bedienbarkeit bleibt.

Neben der derzeitigen Webseite flixier.com mit ihrem User Interface arbeitet flixier auch an anderen Ansätzen: So kann die Technik von flixier auch eingesetzt werden, um personalisierten Video-Content auf Basis von User Eingaben zu generieren. Man stelle sich einen Werbespot vor, der aber personalisierte Passagen beinhalten soll, entweder für einzelne Kundenansprache oder aber mit einem Adresseinsatz je nach Firmen Standort… Für solche Vorhaben kontaktiert man flixier am besten direkt. Derzeit arbeiten Sie an solchen Ansätzen mit einem deutschen Automobilbauer.

So oder so ist es extrem spannend, wie weit Technologie heute schon gekommen ist.

Welche Vorteile bietet eine Cloud basierte Videoschnitt Lösung wie flixier?

Wenn ich beispielsweise an Kunden denke, die mit der Content Produktion im Bereich Video starten wollen, dann haben wir oft die Situation, dass niemand sich wirklich mit Schnittsoftware auskennt in der Firma. Auch ist meist keine performante Hardware verfügbar. Viele Firmen haben sogar oft nur sogenannte Thin-Clients oder schwache Notebooks im Einsatz. Für Videoschnitt nicht optimal. Das wäre ein erster Bereich, wo eine Lösung wie flixier Sinn machen kann.

Eine weitere schöne Sache ist die rasante Render Performance, die oft nur eine Minute benötigt um ein Video zu rendern. Zudem kann man nach dem einmaligen hochladen seines Rohmaterials das Projekt an jedem PC auf der Welt mit Internetzugang weiter bearbeiten, direkt von flixier beispielsweise zu YouTube hochladen, das Video rendern und downloaden aber auch das Video intern im Team teilen um Feedback einzuholen.

Im Gegensatz zu anderer Videoschnitt Software aus der Cloud, rendert bei flixier der Server, nicht der Client, auf dem die Software aufgerufen wird!

Die Tatsache, das man ein Projekt in Echtzeit teilen kann und alle Teammitglieder Änderungsvorschläge schreiben können, ist ein großer Mehrwert, wenn es auf Geschwindigkeit und Effizienz ankommt.

Wir werden flixier weiter verfolgen und geben weiterhin Feedback an flixier für zukünftige Verbesserungen und Erweiterungen.

 

Artikel: Daniel Münter (Linkedin) (Xing)