Es ist eine ganze Zeit vergangen, seit dem das 4k „Video Wunder“ die Lumix GH4 von Panasonic veröffentlicht wurde. Wieso wir uns kurz vor Veröffentlichung des Nachfolgemodells GH5 noch für die GH4 entschieden haben und was die Kamera alles kann, lest ihr in diesem Review zur GH4.

Die technischen Daten und Spezifikationen der Lumix Gh4 beschreibt Panasonic selbst hier. Darum gehe ich nicht bis in’s kleinste Detail auf alle technischen Daten ein, da diese hinreichend bekannt sind.

Hier geht es mehr um die persönliche Empfindung/Review aus unserer Sicht. Da sie ausschließlich wegen ihrer Videoqualitäten angeschafft wurde, wird hier nicht großartig auf die Foto Funktionen eingegangen. Es ist eine hervorragende Kamera für die Produktion hochwertiger Videos.

Viel Spaß beim Lesen! 😉

Verarbeitungsqualität und Haptik der GH4

Verarbeitungsqualität und Haptik der Lumix GH4 von Panasonic

Die GH4 ist solide Verarbeitet. Der vordere und hintere Rahmen aus einer Magnesium-Druckguss-Legierung machen die Kamera sehr stabil.

Die Rädchen für die Verstellung von Blende und Belichtungszeit haben zuerst einen etwas „gewöhnungsbedürftigen“ Eindruck auf mich gemacht- wirken sie doch etwas filigran und leichtgängig. Daran habe ich mich jedoch schnell gewöhnt. Die übrigen Einstellräder für Modus und Bildrate sind aus Metall und wirken sehr wertig. Darüber hinaus verfügt das Modusrad über eine Arretierung in der Mitte, welche ein versehentliches Verstellen des Modus z.B. von Manuell auf Video verhindert.

Videomodi der GH4

Zeitlupe / SlowMotion mit der Gh4 (Variable Framerate aktivieren)

Mit der Gh4 können Videos mit bis zu 96 fps gedreht werden. Dabei gilt es jedoch einige Sachen zu beachten:

  • die „Variable Framerate“ kann nur im Videomodus Full HD, 100 Mbt/s aktiviert werden
  • während mit Variabler Framerate gedreht wird, wird kein Ton aufgezeichnet
  • während mit Variabler Framerate gedreht wird, ist kein Autofokus aktiv (es muss manuell scharfgestellt werden)

Um in „Zeitlupe“ also mit höherer Framerate aufzunehmen muss man also zunächst den entsprechenden Videomodus aktivieren und dann die Framerate einstellen. Als letztes wird noch die Variable Framerate eingeschaltet. Dann zeigt euch die GH4 im Live View eine Zahl mit einem Prozentzeichen dahinter. Diese Zahl gibt an, wie schnell das finale Video dann im Vergleich zur Echtzeit ist.

Im Video zeige ich euch genau wie es geht:

Objektive mit Canon Bajonett an der GH4 durch Speedbooster von Metabones

Sigma 18-35 1.8 mit Canon Bajonett an der Lumix GH4 mit Metabones Speedbooster

Ein Speedbooster ist ein Adapter, der zum einen den Kameraanschluss von MFT auf EF (in diesem Fall) adaptiert und darüber hinaus wie eine Lupe wirkt: Er lässt also mehr Licht auf den Sensor der Micro Four Thrids Kamera GH4 fallen. Letzteres sorgt für bessere Performance unter Low-Light Bedingungen.

Warum habe ich mich für die Version MFT auf Canon und nicht auf Nikon Adapter entschieden (Fotografiere ich doch überwiegend mit Nikon)? Nun, nur Canon Linsen kommunizieren aktiv durch den Speedbooster mit dem Kamera Body: Autofokus und Bildstabilisierung (sofern das Objektiv über einen verfügt)  funktionieren. Bei dem Adapter für Nikon Objektive würde dies nicht funktionieren. Es bleibt eure Wahl.

Zusätzlich sorgt der Speedbooster um eine Reduzierung des Crop Faktors der Kamera um (je nach Adapter) etwa 0.7x.

 

Beispiel Videos der GH4



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